Berufe in der Markt- & Meinungsforschung
Gehalt, Verdienstspanne und Vergleich auf Basis der amtlichen Entgeltatlas-Daten.
Median-Bruttomonatsentgelt (Vollzeit)
6.884 €
* Sehr grobe Netto-Schätzung (Steuerklasse I, ohne Gewähr) — ersetzt keinen Brutto-Netto-Rechner.
Einordnung: Gehalt als Berufe in der Markt- & Meinungsforschung
Als Berufe in der Markt- & Meinungsforschung (Spezialist) liegt das mittlere Bruttomonatsentgelt bei 6.884 € – hochgerechnet rund 82.608 € im Jahr. Die mittleren 50 % verdienen zwischen 5.401 € und 8.050 € – eine mittlere Verdienstspanne von etwa 38 %. Frauen verdienen im Median 25,1 % weniger als Männer (Gender Pay Gap). Basis sind 1.252 erfasste sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigte.
Verdienst nach Bundesland
Höchster Wert: Bayern (6.046 €), niedrigster: Bayern (6.046 €).
Nach Geschlecht
Gesamt
Männer
Frauen
25,1 % verdienen Frauen im Median weniger als Männer (Gender Pay Gap).
Nach Altersgruppe
25 bis unter 55
Geschlecht & Alter kombiniert
| Geschlecht | unter 25 Jahre | 25–55 Jahre | ab 55 Jahre |
|---|---|---|---|
| Gesamt | – | 6.691 € | – |
| Männer | – | 7.526 € | – |
Median-Bruttomonatsentgelte, bundesweit. „–" = aus Datenschutzgründen unterdrückt.
Verdienst nach Anforderungsniveau
Helfer
KldB 91341
Spezialist
KldB 91343
Experte
KldB 91344
Erfordert eine Meister-/Technikerausbildung oder einen Bachelorabschluss.
Zur Berufsgruppe „Gesellschaftswissenschaften" (alle Niveaus) →Nach Wirtschaftszweig
Erbringung wirtschaftlicher Dienstleistungen
Region im Detail
Bayern · Median gesamt: 6.046 €
Für Bayern sind nur Gesamtwerte verfügbar (kleinere Fallzahlen werden aus Datenschutzgründen unterdrückt).
Tätigkeiten & Berufsbild
Das Studium im Überblick
Das grundständige Studienfach Markt-, Kommunikationsforschung vermittelt grundlegende wissenschaftliche Kenntnisse in Betriebs- und Volkswirtschaftslehre, Marktforschung sowie Markt- und Konsumentenpsychologie. Es führt zu einem ersten Hochschulabschluss.
Entwicklung des Studienfachs
1923: Gründung des ersten Marktforschungsinstituts Ab 1950: erhöhte Nachfrage zur Erforschung von Konsumgewohnheiten v.a. durch die aufstrebende Markenartikelindustrie Ab 1980: Einrichtung eigenständiger Studiengänge 1999: Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen: • Schaffung eines einheitlichen europäischen Hochschulraums • Harmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen • Verbesserung der Mobilität von Studierenden und Lehrenden
Zusatzqualifikationen
Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage: • Sozialkompetenz • Methodenkompetenz • Interkulturelle Kompetenz Praktika z.B. in Marktforschungsinstituten bereiten gezielt auf das Berufsleben vor. Die Career Center der Hochschulen informieren über Zusatz- und Schlüsselqualifikationen: Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass
Quelle: BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit (Steckbrief „Markt-, Kommunikationsforschung (grundständig)").
Häufige Fragen zu Berufe in der Markt- & Meinungsforschung
Was verdient man als Berufe in der Markt- & Meinungsforschung?
Das mittlere Bruttomonatsentgelt (Median) liegt bei 6.884 €. Die mittleren 50 % verdienen zwischen 5.401 € und 8.050 €.
Wie viel verdient ein Berufe in der Markt- & Meinungsforschung netto?
Vom Brutto-Median (6.884 €) bleiben grob geschätzt rund 3.720 € netto im Monat (Steuerklasse I, ohne Gewähr) – die genaue Höhe hängt von Steuerklasse, Kirchensteuer und Krankenkasse ab.
Wie viel ist das im Jahr?
Hochgerechnet auf zwölf Monatsgehälter entspricht der Median rund 82.608 € brutto im Jahr (ohne Sonderzahlungen).
Woher kommen diese Zahlen?
Die Werte stammen aus dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit und beziehen sich auf sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte (KldB 91343).
Weitere Berufe
Datenquelle: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit. Datenbasis: sozialversicherungspflichtige Bruttomonatsentgelte (Vollzeit, Median). Diese Seite ist kein amtliches Angebot der Bundesagentur für Arbeit. Alle Angaben ohne Gewähr.