Fachärzte/-ärztinnen in der Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie & psychosomatischen Medizin
Gehalt, Verdienstspanne und Vergleich auf Basis der amtlichen Entgeltatlas-Daten.
Median-Bruttomonatsentgelt (Vollzeit)
7.953 €
* Sehr grobe Netto-Schätzung (Steuerklasse I, ohne Gewähr) — ersetzt keinen Brutto-Netto-Rechner.
Einordnung: Gehalt als Fachärzte/-ärztinnen in der Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie & psychosomatischen Medizin
Als Fachärzte/-ärztinnen in der Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie & psychosomatischen Medizin (Experte) liegt das mittlere Bruttomonatsentgelt bei 7.953 € – hochgerechnet rund 95.436 € im Jahr. Die mittleren 50 % verdienen zwischen 6.787 € und 8.050 € – eine vergleichsweise enge Verdienstspanne von etwa 16 %. Regional zahlt Nordrhein-Westfalen am besten (7.980 €), Schlusslicht ist Bayern (7.635 €) – ein Unterschied von rund 5 %. Basis sind 6.073 erfasste sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigte.
Verdienst nach Bundesland
Höchster Wert: Nordrhein-Westfalen (7.980 €), niedrigster: Bayern (7.635 €).
Nach Geschlecht
Gesamt
Frauen
Nach Altersgruppe
25 bis unter 55
Geschlecht & Alter kombiniert
| Geschlecht | unter 25 Jahre | 25–55 Jahre | ab 55 Jahre |
|---|---|---|---|
| Gesamt | – | 7.799 € | – |
| Männer | – | 7.970 € | – |
| Frauen | – | 7.512 € | – |
Median-Bruttomonatsentgelte, bundesweit. „–" = aus Datenschutzgründen unterdrückt.
Nach Wirtschaftszweig
Öffentliche Verwaltung, Schul-, Gesundheits- und Sozialwesen
Region im Detail
Bayern · Median gesamt: 7.635 €
Nach Geschlecht
Frauen
Nach Altersgruppe
25–55 Jahre
Branchen in Bayern
Öffentliche Verwaltung, Schul-, Gesundheits- und Sozialwesen
Tätigkeiten & Berufsbild
Die Weiterbildung im Überblick
Facharzt bzw. Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie ist eine berufliche Weiterbildung an Hochschulkliniken und anderen Einrichtungen der ärztlichen Versorgung, wie z.B. niedergelassene Praxen. Sie dauert i.d.R. 5 Jahre. Die Landesärztekammern regeln die Details gemäß der Muster-Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer. Die Weiterbildung führt zur Facharztprüfung.
Entwicklung der Weiterbildung
1924: Beschluss der ersten Facharztordnung auf dem Deutschen Ärztetag ("Leitsätze zur Anerkennung und praktischen Tätigkeit von Fachärzten"): Beschränkung der ärztlichen Tätigkeit auf das Fachgebiet (keine gleichzeitige hausärztliche Tätigkeit), Etablierung von 14 Facharztbezeichnungen (darunter: Nerven- und Geisteskrankheiten, später umbenannt in Nerven- und Gemütskrankheiten) und festgelegten Weiterbildungszeiten 1937: Erlass einer neuen Berufs- und Facharztordnung, erste Nennung von Zusatzbezeichnungen 1968: Beschluss der ersten (Muster-)Weiterbildungsordnung: Trennung der Weiterbildungsordnung von der Berufsordnung, Einführung neuer Gebiete, Etablierung der Psychiatrie als Facharztgebie
Weiterbildungsinhalte
Fachspezifische Inhalte • übergreifende Inhalte, z.B. deeskalierende Maßnahmen, Grundlagen hereditärer (erblicher) Krankheitsbilder • psychiatrische Krankheitslehre und Diagnostik , z.B. Diagnostik und Therapie psychischer Erkrankungen und Störungen, Grundlagen der Psychotherapie, psychodiagnostische Testverfahren, neuropsychologische und neurophysiologische Untersuchungs- und Behandlungsmethoden • Behandlung psychischer Erkrankungen und Störungen, z.B. psychische Erkrankungen und Störungen im Kindes- und Jugendalter, spezielle Versorgungsformen, psychiatrische und psychotherapeutische Therapie, Therapie von Traumafolgestörungen, Psychopharmakologie, Palliativmedizin • suchtmedizinisch
Quelle: BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit (Steckbrief „Facharzt/-ärztin - Psychiatrie und Psychotherapie").
Häufige Fragen zu Fachärzte/-ärztinnen in der Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie & psychosomatischen Medizin
Was verdient man als Fachärzte/-ärztinnen in der Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie & psychosomatischen Medizin?
Das mittlere Bruttomonatsentgelt (Median) liegt bei 7.953 €. Die mittleren 50 % verdienen zwischen 6.787 € und 8.050 €.
Wie viel verdient ein Fachärzte/-ärztinnen in der Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie & psychosomatischen Medizin netto?
Vom Brutto-Median (7.953 €) bleiben grob geschätzt rund 4.290 € netto im Monat (Steuerklasse I, ohne Gewähr) – die genaue Höhe hängt von Steuerklasse, Kirchensteuer und Krankenkasse ab.
Wie viel ist das im Jahr?
Hochgerechnet auf zwölf Monatsgehälter entspricht der Median rund 95.436 € brutto im Jahr (ohne Sonderzahlungen).
Woher kommen diese Zahlen?
Die Werte stammen aus dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit und beziehen sich auf sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte (KldB 81464).
Weitere Berufe
Datenquelle: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit. Datenbasis: sozialversicherungspflichtige Bruttomonatsentgelte (Vollzeit, Median). Diese Seite ist kein amtliches Angebot der Bundesagentur für Arbeit. Alle Angaben ohne Gewähr.