Medizinische Fachangestellte (ohne Spezialisierung)
Gehalt, Verdienstspanne und Vergleich auf Basis der amtlichen Entgeltatlas-Daten.
Median-Bruttomonatsentgelt (Vollzeit)
3.014 €
* Sehr grobe Netto-Schätzung (Steuerklasse I, ohne Gewähr) — ersetzt keinen Brutto-Netto-Rechner.
Einordnung: Gehalt als Medizinische Fachangestellte (ohne Spezialisierung)
Als Medizinische Fachangestellte (ohne Spezialisierung) (Spezialist) liegt das mittlere Bruttomonatsentgelt bei 3.014 € – hochgerechnet rund 36.168 € im Jahr. Die mittleren 50 % verdienen zwischen 2.370 € und 3.700 € – eine mittlere Verdienstspanne von etwa 44 %. Regional zahlt Bayern am besten (3.198 €), Schlusslicht ist Nordrhein-Westfalen (3.048 €) – ein Unterschied von rund 5 %. Basis sind 4.466 erfasste sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigte.
Verdienst nach Bundesland
Höchster Wert: Bayern (3.198 €), niedrigster: Nordrhein-Westfalen (3.048 €).
Ost-West-Vergleich
Deutschland
Westdeutschland
Ostdeutschland
Nach Geschlecht
Gesamt
Frauen
Nach Altersgruppe
25 bis unter 55
ab 55
Geschlecht & Alter kombiniert
| Geschlecht | unter 25 Jahre | 25–55 Jahre | ab 55 Jahre |
|---|---|---|---|
| Gesamt | – | 3.006 € | 3.082 € |
| Frauen | – | 2.997 € | 3.068 € |
Median-Bruttomonatsentgelte, bundesweit. „–" = aus Datenschutzgründen unterdrückt.
Verdienst nach Anforderungsniveau
Fachkraft
KldB 81102
Spezialist
KldB 81103
Erfordert eine Meister-/Technikerausbildung oder einen Bachelorabschluss.
Zur Berufsgruppe „Arzt- & Praxishilfe" (alle Niveaus) →Nach Wirtschaftszweig
Öffentliche Verwaltung, Schul-, Gesundheits- und Sozialwesen
Region im Detail
Bayern · Median gesamt: 3.198 €
Nach Geschlecht
Frauen
Nach Altersgruppe
25–55 Jahre
Branchen in Bayern
Öffentliche Verwaltung, Schul-, Gesundheits- und Sozialwesen
Tätigkeiten & Berufsbild
Die Weiterbildung im Überblick
Berufsspezialist bzw. Berufsspezialistin für ambulante medizinische Versorgung ist eine berufliche Weiterbildung . Sie ist durch die Landesärztekammern geregelt. Die Weiterbildung dauert in Teilzeit 1-2 Jahre.
Entwicklung der Weiterbildung
Mitte der 1970er-Jahre: Entwicklung von Qualifizierungsmaßnahmen für Arzthelfer/innen durch die Landesärztekammern 1994: Regelungen für die Weiterbildung als Arztfachhelfer/in auf der Basis eines gemeinsamen Rahmenkonzepts mit festgelegtem Mindestniveau, entwickelt durch mehrere Landeskammern 2000: Neukonzeption der Weiterbildung Arztfachhelfer/in durch die Landesärztekammern und die Bundesärztekammer 2006: Modernisierung des Ausbildungsberufs Arzthelfer/in, Umbenennung in Medizinische/r Fachangestellte/r Berücksichtigung der neuen Ausrichtung und des veränderten Niveaus des Ausbildungsberufs auch für die Weiterbildung Arztfachhelfer/in 2009: Verabschiedung eines Rahmencurriculums und einer
Weiterbildungsdauer
Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot und Lernform: • Teilzeit: 1-2 Jahre
Quelle: BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit (Steckbrief „Berufsspezialist/in - ambulante medizinische Versorgung").
Häufige Fragen zu Medizinische Fachangestellte (ohne Spezialisierung)
Was verdient man als Medizinische Fachangestellte (ohne Spezialisierung)?
Das mittlere Bruttomonatsentgelt (Median) liegt bei 3.014 €. Die mittleren 50 % verdienen zwischen 2.370 € und 3.700 €.
Wie viel verdient ein Medizinische Fachangestellte (ohne Spezialisierung) netto?
Vom Brutto-Median (3.014 €) bleiben grob geschätzt rund 1.930 € netto im Monat (Steuerklasse I, ohne Gewähr) – die genaue Höhe hängt von Steuerklasse, Kirchensteuer und Krankenkasse ab.
Wie viel ist das im Jahr?
Hochgerechnet auf zwölf Monatsgehälter entspricht der Median rund 36.168 € brutto im Jahr (ohne Sonderzahlungen).
Woher kommen diese Zahlen?
Die Werte stammen aus dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit und beziehen sich auf sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte (KldB 81103).
Weitere Berufe
Datenquelle: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit. Datenbasis: sozialversicherungspflichtige Bruttomonatsentgelte (Vollzeit, Median). Diese Seite ist kein amtliches Angebot der Bundesagentur für Arbeit. Alle Angaben ohne Gewähr.