Medizinische Fachangestellte (ohne Spezialisierung)
Gehalt, Verdienstspanne und Vergleich auf Basis der amtlichen Entgeltatlas-Daten.
Median-Bruttomonatsentgelt (Vollzeit)
3.129 €
* Sehr grobe Netto-Schätzung (Steuerklasse I, ohne Gewähr) — ersetzt keinen Brutto-Netto-Rechner.
Einordnung: Gehalt als Medizinische Fachangestellte (ohne Spezialisierung)
Als Medizinische Fachangestellte (ohne Spezialisierung) (Fachkraft) liegt das mittlere Bruttomonatsentgelt bei 3.129 € – hochgerechnet rund 37.548 € im Jahr. Die mittleren 50 % verdienen zwischen 2.629 € und 3.648 € – eine vergleichsweise enge Verdienstspanne von etwa 33 %. Regional zahlt Hamburg am besten (3.279 €), Schlusslicht ist Sachsen (2.694 €) – ein Unterschied von rund 22 %. Frauen verdienen im Median 4,7 % weniger als Männer (Gender Pay Gap). Unter den Großstädten führt München mit 3.470 €. Basis sind 173.398 erfasste sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigte.
Verdienst nach Bundesland
Hamburg
Bremen
Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Saarland
Schleswig-Holstein
Nordrhein-Westfalen
Hessen
Rheinland-Pfalz
Niedersachsen
Brandenburg
Mecklenburg-Vorpommern
Thüringen
Sachsen-Anhalt
Sachsen
Höchster Wert: Hamburg (3.279 €), niedrigster: Sachsen (2.694 €).
Ost-West-Vergleich
Deutschland
Westdeutschland
Ostdeutschland
Medizinische Fachangestellte (ohne Spezialisierung): Gehalt nach Stadt
München
Stuttgart
Essen
Frankfurt am Main
Hannover
Köln
Nürnberg
Düsseldorf
Dortmund
Leipzig
Dresden
Spitzenreiter: München mit 3.470 € Median. Großstadt-Gehälter sind im Verhältnis zu den Lebenshaltungskosten zu sehen.
Nach Geschlecht
Gesamt
Männer
Frauen
4,7 % verdienen Frauen im Median weniger als Männer (Gender Pay Gap).
Nach Altersgruppe
unter 25
25 bis unter 55
ab 55
Geschlecht & Alter kombiniert
| Geschlecht | unter 25 Jahre | 25–55 Jahre | ab 55 Jahre |
|---|---|---|---|
| Gesamt | 2.921 € | 3.182 € | 3.299 € |
| Männer | 2.953 € | 3.372 € | – |
| Frauen | 2.921 € | 3.177 € | 3.296 € |
Median-Bruttomonatsentgelte, bundesweit. „–" = aus Datenschutzgründen unterdrückt.
Verdienst nach Anforderungsniveau
Fachkraft
KldB 81102
Spezialist
KldB 81103
Setzt eine ein- bis dreijährige Berufsausbildung voraus.
Zur Berufsgruppe „Arzt- & Praxishilfe" (alle Niveaus) →Nach Wirtschaftszweig
Produzierendes Gewerbe ohne Bau
Erbringung wirtschaftlicher Dienstleistungen
Öffentliche Verwaltung, Schul-, Gesundheits- und Sozialwesen
Region im Detail
Bayern · Median gesamt: 3.207 €
Nach Geschlecht
Männer
Frauen
Nach Altersgruppe
unter 25 Jahre
25–55 Jahre
ab 55 Jahre
Branchen in Bayern
Öffentliche Verwaltung, Schul-, Gesundheits- und Sozialwesen
Tätigkeiten & Berufsbild
Die Ausbildung im Überblick
Fachpraktiker/in im Gesundheitswesen ist ein Ausbildungsberuf für Menschen mit Behinderungen. Die 3-jährige Ausbildung wird in Ausbildungsbetrieben (z.B. Arztpraxen) oder in Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation durchgeführt. Die Ausbildung orientiert sich am anerkannten Ausbildungsberuf Medizinische/r Fachangestellte/r. Je nach zuständiger Kammer können z.B. Dauer der Ausbildung und Abschlussbezeichnungen unterschiedlich sein. Die Beschreibung des Ausbildungsberufs Fachpraktiker/in im Gesundheitswesen erfolgt auf Grundlage einer Kammerregelung.
Ausbildungsinhalte
Während der Ausbildung lernen die Auszubildenden beispielsweise: • welche Arbeitsmittel es für betriebliche Hygienemaßnahmen gibt und wie man sie anwendet • wie man Gespräche personenorientiert und situationsgerecht führt und wie man mit Konfliktsituationen umgeht • wie man Patienten empfängt, betreut, informiert und bei Patientenschulungen mitwirkt • wie man Patiententermine plant, koordiniert, überwacht und wie man im Praxisteam mitwirkt • wie Patientendaten erfasst und bearbeitet werden • wie man Materialien, Arznei- und Desinfektionsmittel, Verbands- und Hilfsmittel lagert und die Bestände überwacht • wie Leistungen dokumentiert und Zahlungsvorgänge abgewickelt werden • Untersuch
Ausbildungsaufbau
Beispiel für den Ausbildungsaufbau einer Ausbildung Fachpraktiker/in im Gesundheitswesen Ausbildung im Betrieb bzw. in der Einrichtung der beruflichen Rehabilitation: 1. bis 18. Ausbildungsmonat u.a.: • Gesundheitsschutz und Hygiene • Kommunikation • Betriebsorganisation und Qualitätsmanagement • Handeln bei Not- und Zwischenfällen Zwischenprüfung vor Ende des 2. Ausbildungsjahres 19. bis 36. Ausbildungsmonat u.a.: • Vertiefen und Erweitern der Kenntnisse aus den ersten 18 Ausbildungsmonaten • Patientenbetreuung und -beratung • Verwaltung und Abrechnung • Information und Dokumentation • Durchführen von Maßnahmen bei Diagnostik und Therapie unter ärztlicher Anleitung und Aufsicht
Quelle: BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit (Steckbrief „Fachpraktiker/in im Gesundheitswesen (§66 BBiG/§42r HwO)").
Häufige Fragen zu Medizinische Fachangestellte (ohne Spezialisierung)
Was verdient man als Medizinische Fachangestellte (ohne Spezialisierung)?
Das mittlere Bruttomonatsentgelt (Median) liegt bei 3.129 €. Die mittleren 50 % verdienen zwischen 2.629 € und 3.648 €.
Wie viel verdient ein Medizinische Fachangestellte (ohne Spezialisierung) netto?
Vom Brutto-Median (3.129 €) bleiben grob geschätzt rund 2.000 € netto im Monat (Steuerklasse I, ohne Gewähr) – die genaue Höhe hängt von Steuerklasse, Kirchensteuer und Krankenkasse ab.
Wie viel ist das im Jahr?
Hochgerechnet auf zwölf Monatsgehälter entspricht der Median rund 37.548 € brutto im Jahr (ohne Sonderzahlungen).
In welcher Stadt verdient man als Medizinische Fachangestellte (ohne Spezialisierung) am meisten?
Unter den großen Städten liegt München mit einem Median von 3.470 € vorn. Beachte dabei die regional unterschiedlichen Lebenshaltungskosten.
Woher kommen diese Zahlen?
Die Werte stammen aus dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit und beziehen sich auf sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte (KldB 81102).
Weitere Berufe
Datenquelle: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit. Datenbasis: sozialversicherungspflichtige Bruttomonatsentgelte (Vollzeit, Median). Diese Seite ist kein amtliches Angebot der Bundesagentur für Arbeit. Alle Angaben ohne Gewähr.