Medizinische Fachangestellte (ohne Spezialisierung)
Gehalt, Verdienstspanne und Vergleich auf Basis der amtlichen Entgeltatlas-Daten.
Median-Bruttomonatsentgelt (Vollzeit)
3.329 €
* Sehr grobe Netto-Schätzung (Steuerklasse I, ohne Gewähr) — ersetzt keinen Brutto-Netto-Rechner.
Einordnung: Gehalt als Medizinische Fachangestellte (ohne Spezialisierung)
Als Medizinische Fachangestellte (ohne Spezialisierung) (Fachkraft) liegt das mittlere Bruttomonatsentgelt bei 3.329 € – hochgerechnet rund 39.948 € im Jahr. Die mittleren 50 % verdienen zwischen 2.824 € und 3.868 € – eine vergleichsweise enge Verdienstspanne von etwa 31 %. Regional zahlt Hamburg am besten (3.483 €), Schlusslicht ist Sachsen (2.902 €) – ein Unterschied von rund 20 %. Frauen verdienen im Median 3,9 % weniger als Männer (Gender Pay Gap). Unter den Großstädten führt München mit 3.663 €. Basis sind 173.780 erfasste sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigte.
Verdienst nach Bundesland
Hamburg
Bremen
Berlin
Baden-Württemberg
Schleswig-Holstein
Bayern
Saarland
Hessen
Rheinland-Pfalz
Nordrhein-Westfalen
Niedersachsen
Brandenburg
Mecklenburg-Vorpommern
Thüringen
Sachsen-Anhalt
Sachsen
Höchster Wert: Hamburg (3.483 €), niedrigster: Sachsen (2.902 €).
Medizinische Fachangestellte (ohne Spezialisierung): Gehalt nach Stadt
München
Essen
Stuttgart
Hannover
Frankfurt am Main
Köln
Nürnberg
Düsseldorf
Dortmund
Dresden
Leipzig
Spitzenreiter: München mit 3.663 € Median. Großstadt-Gehälter sind im Verhältnis zu den Lebenshaltungskosten zu sehen.
Nach Geschlecht
Gesamt
Männer
Frauen
3,9 % verdienen Frauen im Median weniger als Männer (Gender Pay Gap).
Nach Altersgruppe
unter 25
25 bis unter 55
ab 55
Geschlecht & Alter kombiniert
| Geschlecht | unter 25 Jahre | 25–55 Jahre | ab 55 Jahre |
|---|---|---|---|
| Gesamt | 3.105 € | 3.384 € | 3.503 € |
| Männer | 3.111 € | 3.535 € | – |
| Frauen | 3.105 € | 3.380 € | 3.499 € |
Median-Bruttomonatsentgelte, bundesweit. „–" = aus Datenschutzgründen unterdrückt.
Verdienst nach Anforderungsniveau
Fachkraft
KldB 81102
Spezialist
KldB 81103
Setzt eine ein- bis dreijährige Berufsausbildung voraus.
Zur Berufsgruppe „Arzt- & Praxishilfe" (alle Niveaus) →Nach Wirtschaftszweig
Produzierendes Gewerbe ohne Bau
Erbringung wirtschaftlicher Dienstleistungen
Öffentliche Verwaltung, Schul-, Gesundheits- und Sozialwesen
Region im Detail
Bayern · Median gesamt: 3.401 €
Nach Geschlecht
Männer
Frauen
Nach Altersgruppe
unter 25 Jahre
25–55 Jahre
ab 55 Jahre
Branchen in Bayern
Öffentliche Verwaltung, Schul-, Gesundheits- und Sozialwesen
Tätigkeiten & Berufsbild
Die Ausbildung im Überblick
Fachpraktiker bzw. Fachpraktikerin im Gesundheitswesen ist ein Ausbildungsberuf für Menschen mit Behinderungen. Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Sie findet in Ausbildungsbetrieben (z.B. Arztpraxen) oder in Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation statt. Die Ausbildung orientiert sich am anerkannten Ausbildungsberuf Medizinischer Fachangestellter bzw. Medizinische Fachangestellte. Zugangsvoraussetzungen und Abschlussbezeichnungen können je nach zuständiger Kammer unterschiedlich sein. Die Beschreibung des Ausbildungsberufs Fachpraktiker bzw. Fachpraktikerin im Gesundheitswesen erfolgt auf Grundlage einer Kammerregelung.
Ausbildungsinhalte
Während der Ausbildung z.B.: • Arbeitsmittel für betriebliche Hygienemaßnahmen anwenden • Gespräche personenorientiert und situationsgerecht führen und mit Konfliktsituationen umgehen • Patienten/Patientinnen empfangen, betreuen, informieren und bei Patientenschulungen mitwirken • Patiententermine planen, koordinieren, überwachen und im Praxisteam mitwirken • Patientendaten erfassen und bearbeiten • Materialien, Arznei- und Desinfektionsmittel, Verbands- und Hilfsmittel lagern und die Bestände überwachen • Leistungen dokumentieren und Zahlungsvorgänge abwickeln • Untersuchungen, diagnostische Maßnahmen und Behandlungen vorbereiten • bei der ärztlichen Therapie assistieren, z.B. Mate
Ausbildungssituation
Mögliche Bedingungen und Anforderungen: Im Betrieb • Praktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Termine vergeben, Material-, Arzneimittelbestand kontrollieren, Abrechnungen vorbereiten, Patientendaten erfassen • Umgebung: bei Untersuchungen im Behandlungszimmer assistieren, Patienten/Patientinnen am Empfang betreuen, Blutproben im Labor untersuchen • Kleidung: Arbeitskleidung, z.T. Schutzkleidung (z.B. Arbeitskittel, Einweghandschuhe, Mundschutz) • Arbeitszeit: ggf. Schichtdienst im Rahmen der Praxisöffnungszeiten • Anforderungen: • Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Umgang mit Arzneimitteln und beim Einhalten der Hygienevorschriften) • Kontaktbereitschaft und Einfüh
Quelle: BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit (Steckbrief „Fachpraktiker/in im Gesundheitswesen (§66 BBiG/§42r HwO)").
Häufige Fragen zu Medizinische Fachangestellte (ohne Spezialisierung)
Was verdient man als Medizinische Fachangestellte (ohne Spezialisierung)?
Das mittlere Bruttomonatsentgelt (Median) liegt bei 3.329 €. Die mittleren 50 % verdienen zwischen 2.824 € und 3.868 €.
Wie viel verdient ein Medizinische Fachangestellte (ohne Spezialisierung) netto?
Vom Brutto-Median (3.329 €) bleiben grob geschätzt rund 2.130 € netto im Monat (Steuerklasse I, ohne Gewähr) – die genaue Höhe hängt von Steuerklasse, Kirchensteuer und Krankenkasse ab.
Wie viel ist das im Jahr?
Hochgerechnet auf zwölf Monatsgehälter entspricht der Median rund 39.948 € brutto im Jahr (ohne Sonderzahlungen).
In welcher Stadt verdient man als Medizinische Fachangestellte (ohne Spezialisierung) am meisten?
Unter den großen Städten liegt München mit einem Median von 3.663 € vorn. Beachte dabei die regional unterschiedlichen Lebenshaltungskosten.
Woher kommen diese Zahlen?
Die Werte stammen aus dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit und beziehen sich auf sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte (KldB 81102).
Weitere Berufe
Datenquelle: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit. Datenbasis: sozialversicherungspflichtige Bruttomonatsentgelte (Vollzeit, Median). Diese Seite ist kein amtliches Angebot der Bundesagentur für Arbeit. Alle Angaben ohne Gewähr.
