Lehrkräfte an Förderschulen
Gehalt, Verdienstspanne und Vergleich auf Basis der amtlichen Entgeltatlas-Daten.
Median-Bruttomonatsentgelt (Vollzeit)
4.761 €
* Sehr grobe Netto-Schätzung (Steuerklasse I, ohne Gewähr) — ersetzt keinen Brutto-Netto-Rechner.
Einordnung: Gehalt als Lehrkräfte an Förderschulen
Als Lehrkräfte an Förderschulen (Experte) liegt das mittlere Bruttomonatsentgelt bei 4.761 € – hochgerechnet rund 57.132 € im Jahr. Die mittleren 50 % verdienen zwischen 4.048 € und 5.799 € – eine mittlere Verdienstspanne von etwa 37 %. Regional zahlt Mecklenburg-Vorpommern am besten (5.973 €), Schlusslicht ist Baden-Württemberg (4.461 €) – ein Unterschied von rund 34 %. Basis sind 10.028 erfasste sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigte.
Verdienst nach Bundesland
Mecklenburg-Vorpommern
Thüringen
Niedersachsen
Sachsen-Anhalt
Hessen
Brandenburg
Bayern
Sachsen
Nordrhein-Westfalen
Baden-Württemberg
Höchster Wert: Mecklenburg-Vorpommern (5.973 €), niedrigster: Baden-Württemberg (4.461 €).
Ost-West-Vergleich
Deutschland
Westdeutschland
Ostdeutschland
Nach Geschlecht
Gesamt
Männer
Frauen
-0,5 % verdienen Frauen im Median weniger als Männer (Gender Pay Gap).
Nach Altersgruppe
25 bis unter 55
ab 55
Geschlecht & Alter kombiniert
| Geschlecht | unter 25 Jahre | 25–55 Jahre | ab 55 Jahre |
|---|---|---|---|
| Gesamt | – | 4.524 € | 5.538 € |
| Männer | – | 4.560 € | 5.317 € |
| Frauen | – | 4.509 € | 5.608 € |
Median-Bruttomonatsentgelte, bundesweit. „–" = aus Datenschutzgründen unterdrückt.
Nach Wirtschaftszweig
Öffentliche Verwaltung, Schul-, Gesundheits- und Sozialwesen
Region im Detail
Bayern · Median gesamt: 4.595 €
Branchen in Bayern
Öffentliche Verwaltung, Schul-, Gesundheits- und Sozialwesen
Tätigkeiten & Berufsbild
Die Weiterbildung im Überblick
Fachlehrkraft für Förderschulen ist eine berufliche Weiterbildung . Sie ist landesrechtlich geregelt. Die Weiterbildung dauert in Vollzeit 1-3 Jahre.
Entwicklung der Weiterbildung
2020: Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.
Verkürzungen/Verlängerungen
Verkürzung Die Weiterbildungs- und Prüfungsordnungen der Bundesländer regeln Verkürzungsmöglichkeiten. • In Nordrhein-Westfalen kann eine für die Laufbahn geeignete Berufstätigkeit auf Antrag die Weiterbildungszeit um bis zu 6 Monate verkürzen. Verlängerung • Eine nicht bestandene Abschlussprüfung kann i.d.R. wiederholt werden. Je nach Bundesland dauert es bis zum Ablegen der Wiederholungsprüfung zwischen 3 Monaten und 2 Unterrichtshalbjahren. • Verlängerungen der Weiterbildung sind i.d.R. für besondere Fälle vorgesehen, z.B. bei Mutterschaft. Gleiches gilt, wenn dem Anwärter bzw. der Anwärterin der selbstständige Unterricht nicht übertragen werden kann. Entscheidungen hierüber trifft die
Quelle: BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit (Steckbrief „Fachlehrkraft - Förderschulen").
Häufige Fragen zu Lehrkräfte an Förderschulen
Was verdient man als Lehrkräfte an Förderschulen?
Das mittlere Bruttomonatsentgelt (Median) liegt bei 4.761 €. Die mittleren 50 % verdienen zwischen 4.048 € und 5.799 €.
Wie viel verdient ein Lehrkräfte an Förderschulen netto?
Vom Brutto-Median (4.761 €) bleiben grob geschätzt rund 2.760 € netto im Monat (Steuerklasse I, ohne Gewähr) – die genaue Höhe hängt von Steuerklasse, Kirchensteuer und Krankenkasse ab.
Wie viel ist das im Jahr?
Hochgerechnet auf zwölf Monatsgehälter entspricht der Median rund 57.132 € brutto im Jahr (ohne Sonderzahlungen).
Woher kommen diese Zahlen?
Die Werte stammen aus dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit und beziehen sich auf sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte (KldB 84134).
Weitere Berufe
Datenquelle: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit. Datenbasis: sozialversicherungspflichtige Bruttomonatsentgelte (Vollzeit, Median). Diese Seite ist kein amtliches Angebot der Bundesagentur für Arbeit. Alle Angaben ohne Gewähr.