Lehrkräfte in der Sekundarstufe
Gehalt, Verdienstspanne und Vergleich auf Basis der amtlichen Entgeltatlas-Daten.
Median-Bruttomonatsentgelt (Vollzeit)
5.453 €
* Sehr grobe Netto-Schätzung (Steuerklasse I, ohne Gewähr) — ersetzt keinen Brutto-Netto-Rechner.
Einordnung: Gehalt als Lehrkräfte in der Sekundarstufe
Als Lehrkräfte in der Sekundarstufe (Experte) liegt das mittlere Bruttomonatsentgelt bei 5.453 € – hochgerechnet rund 65.436 € im Jahr. Die mittleren 50 % verdienen zwischen 4.439 € und 6.422 € – eine mittlere Verdienstspanne von etwa 36 %. Regional zahlt Sachsen am besten (6.359 €), Schlusslicht ist Brandenburg (4.333 €) – ein Unterschied von rund 47 %. Unter den Großstädten führt Leipzig mit 6.109 €. Basis sind 59.666 erfasste sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigte.
Verdienst nach Bundesland
Sachsen
Berlin
Bayern
Mecklenburg-Vorpommern
Sachsen-Anhalt
Nordrhein-Westfalen
Hessen
Niedersachsen
Rheinland-Pfalz
Schleswig-Holstein
Hamburg
Thüringen
Baden-Württemberg
Bremen
Brandenburg
Höchster Wert: Sachsen (6.359 €), niedrigster: Brandenburg (4.333 €).
Ost-West-Vergleich
Deutschland
Westdeutschland
Ostdeutschland
Lehrkräfte in der Sekundarstufe: Gehalt nach Stadt
Leipzig
München
Dresden
Düsseldorf
Köln
Spitzenreiter: Leipzig mit 6.109 € Median. Großstadt-Gehälter sind im Verhältnis zu den Lebenshaltungskosten zu sehen.
Nach Geschlecht
Gesamt
Männer
Frauen
-0,8 % verdienen Frauen im Median weniger als Männer (Gender Pay Gap).
Nach Altersgruppe
25 bis unter 55
ab 55
Geschlecht & Alter kombiniert
| Geschlecht | unter 25 Jahre | 25–55 Jahre | ab 55 Jahre |
|---|---|---|---|
| Gesamt | – | 4.830 € | 6.304 € |
| Männer | – | 4.921 € | 6.302 € |
| Frauen | – | 4.777 € | 6.305 € |
Median-Bruttomonatsentgelte, bundesweit. „–" = aus Datenschutzgründen unterdrückt.
Nach Wirtschaftszweig
Sonstige Dienstleistungen
Öffentliche Verwaltung, Schul-, Gesundheits- und Sozialwesen
Region im Detail
Bayern · Median gesamt: 5.971 €
Nach Geschlecht
Männer
Frauen
Nach Altersgruppe
25–55 Jahre
ab 55 Jahre
Branchen in Bayern
Sonstige Dienstleistungen
Öffentliche Verwaltung, Schul-, Gesundheits- und Sozialwesen
Tätigkeiten & Berufsbild
Studiengangsbezeichnungen
Beispiele • Bildungswissenschaften - Lehramt Sonderpädagogik (Bachelor) • Lehramt an Förderschulen (Bachelor) • Lehramt für Förderpädagogik (Bachelor) • Lehramt für Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik (Bachelor) • Lehramt für Sonderpädagogik (Bachelor) • Lehramt für sonderpädagogische Förderung (Bachelor) • Lehramt Sonderpädagogik (Bachelor)
Das Studium im Überblick
Das grundständige Studienfach Lehramt an Förderschulen/für Sonderpädagogik vermittelt Grundlagenkenntnisse in Bildungswissenschaft, Sonderpädagogik (z.B. Schwerpunkt Sehen oder geistige Entwicklung) sowie Fachwissenschaft und Fachdidaktik in i.d.R. ein oder zwei Lehrfächern. Es ist zudem eine schulpraktische Ausbildung. Es führt je nach Bundesland entweder zu den gestuften Abschlüssen Bachelor und Master oder zum Abschluss Staatsexamen. Der Masterabschluss und die erste Staatsprüfung (im Rahmen des Staatsexamens) berechtigen zum Eintritt in den Vorbereitungsdienst.
Entwicklung des Studienfachs
Um 1800: Einrichtung erster sogenannter Not- oder Hilfsschulen: Ursprung von schulischen Einrichtungen für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf aufgrund einer geistigen, körperlichen oder Lernbehinderung 1950er- und 1960er-Jahre: systematischer Aufbau des Sonderschulwesens spezifische Ausbildung der Lehrkräfte an Universitäten , in Baden-Württemberg auch unter der Beteiligung von Pädagogischen Hochschulen 1999: Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen: • Schaffung eines einheitlichen europäischen Hochschulraums • Harmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen • Verbesserung d
Quelle: BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit (Steckbrief „Lehramt an Förderschulen/für Sonderpädagogik (grundständig außer Staatsexamen)").
Häufige Fragen zu Lehrkräfte in der Sekundarstufe
Was verdient man als Lehrkräfte in der Sekundarstufe?
Das mittlere Bruttomonatsentgelt (Median) liegt bei 5.453 €. Die mittleren 50 % verdienen zwischen 4.439 € und 6.422 €.
Wie viel verdient ein Lehrkräfte in der Sekundarstufe netto?
Vom Brutto-Median (5.453 €) bleiben grob geschätzt rund 3.160 € netto im Monat (Steuerklasse I, ohne Gewähr) – die genaue Höhe hängt von Steuerklasse, Kirchensteuer und Krankenkasse ab.
Wie viel ist das im Jahr?
Hochgerechnet auf zwölf Monatsgehälter entspricht der Median rund 65.436 € brutto im Jahr (ohne Sonderzahlungen).
In welcher Stadt verdient man als Lehrkräfte in der Sekundarstufe am meisten?
Unter den großen Städten liegt Leipzig mit einem Median von 6.109 € vorn. Beachte dabei die regional unterschiedlichen Lebenshaltungskosten.
Woher kommen diese Zahlen?
Die Werte stammen aus dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit und beziehen sich auf sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte (KldB 84124).
Weitere Berufe
Datenquelle: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit. Datenbasis: sozialversicherungspflichtige Bruttomonatsentgelte (Vollzeit, Median). Diese Seite ist kein amtliches Angebot der Bundesagentur für Arbeit. Alle Angaben ohne Gewähr.