Berufe in der Gesundheits- & Krankenpflege (ohne Spezialisierung)
Gehalt, Verdienstspanne und Vergleich auf Basis der amtlichen Entgeltatlas-Daten.
Median-Bruttomonatsentgelt (Vollzeit)
4.587 €
* Sehr grobe Netto-Schätzung (Steuerklasse I, ohne Gewähr) — ersetzt keinen Brutto-Netto-Rechner.
Einordnung: Gehalt als Berufe in der Gesundheits- & Krankenpflege (ohne Spezialisierung)
Als Berufe in der Gesundheits- & Krankenpflege (ohne Spezialisierung) (Fachkraft) liegt das mittlere Bruttomonatsentgelt bei 4.587 € – hochgerechnet rund 55.044 € im Jahr. Die mittleren 50 % verdienen zwischen 4.111 € und 5.116 € – eine vergleichsweise enge Verdienstspanne von etwa 22 %. Regional zahlt Baden-Württemberg am besten (4.784 €), Schlusslicht ist Sachsen (4.290 €) – ein Unterschied von rund 12 %. Frauen verdienen im Median 4,8 % weniger als Männer (Gender Pay Gap). Unter den Großstädten führt München mit 4.994 €. Basis sind 338.502 erfasste sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigte.
Verdienst nach Bundesland
Baden-Württemberg
Saarland
Bremen
Hessen
Berlin
Bayern
Hamburg
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Schleswig-Holstein
Niedersachsen
Thüringen
Brandenburg
Sachsen-Anhalt
Mecklenburg-Vorpommern
Sachsen
Höchster Wert: Baden-Württemberg (4.784 €), niedrigster: Sachsen (4.290 €).
Berufe in der Gesundheits- & Krankenpflege (ohne Spezialisierung): Gehalt nach Stadt
München
Stuttgart
Köln
Frankfurt am Main
Essen
Düsseldorf
Hannover
Dortmund
Nürnberg
Leipzig
Dresden
Spitzenreiter: München mit 4.994 € Median. Großstadt-Gehälter sind im Verhältnis zu den Lebenshaltungskosten zu sehen.
Nach Geschlecht
Gesamt
Männer
Frauen
4,8 % verdienen Frauen im Median weniger als Männer (Gender Pay Gap).
Nach Altersgruppe
unter 25
25 bis unter 55
ab 55
Geschlecht & Alter kombiniert
| Geschlecht | unter 25 Jahre | 25–55 Jahre | ab 55 Jahre |
|---|---|---|---|
| Gesamt | 4.288 € | 4.605 € | 4.931 € |
| Männer | 4.295 € | 4.763 € | 5.199 € |
| Frauen | 4.287 € | 4.551 € | 4.857 € |
Median-Bruttomonatsentgelte, bundesweit. „–" = aus Datenschutzgründen unterdrückt.
Verdienst nach Anforderungsniveau
Helfer
KldB 81301
Fachkraft
KldB 81302
Setzt eine ein- bis dreijährige Berufsausbildung voraus.
Zur Berufsgruppe „Gesundheits- & Krankenpflege, Rettungsdienst & Geburtshilfe" (alle Niveaus) →Nach Wirtschaftszweig
Öffentliche Verwaltung, Schul-, Gesundheits- und Sozialwesen
Erbringung wirtschaftlicher Dienstleistungen
Handel, Verkehr, Lagerei und Gastgewerbe
Sonstige Dienstleistungen
Region im Detail
Bayern · Median gesamt: 4.632 €
Nach Geschlecht
Männer
Frauen
Nach Altersgruppe
unter 25 Jahre
25–55 Jahre
ab 55 Jahre
Branchen in Bayern
Erbringung wirtschaftlicher Dienstleistungen
Öffentliche Verwaltung, Schul-, Gesundheits- und Sozialwesen
Tätigkeiten & Berufsbild
Die Ausbildung im Überblick
Pflegefachmann bzw. -frau ist eine bundesweit einheitlich geregelte Ausbildung. Sie findet an Pflegeschulen sowie an Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen statt. Sie dauert in Vollzeit 3 Jahre, in Teilzeit höchstens 5 Jahre und führt zu einer staatlichen Abschlussprüfung. Ist im Ausbildungsvertrag ein entsprechender Vertiefungseinsatz vereinbart, können die Auszubildenden für das letzte Drittel der Ausbildung entscheiden, ob sie die Ausbildung auf einen Abschluss im Bereich Gesundheits- und Kinderkrankenpflege oder Altenpflege neu ausrichten. Daneben besteht die Möglichkeit, eine Pflegeausbildung im Rahmen eines Hochschulstudiums zu absolvieren.
Verkürzungen/Verlängerungen
Verkürzung • mit einer anderen in Teilen oder vollständig abgeschlossenen Berufsausbildung: Verkürzung der Ausbildungsdauer um bis zu 2 Drittel • mit einem Abschluss in einem landesrechtlich geregelten Assistenz- und Helferberuf in der Pflege: Verkürzung der Ausbildungsdauer um ein Drittel
Ausbildungsinhalte
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts lernt man beispielsweise: • wie man zu pflegende Menschen in der Bewegung und Selbstversorgung unterstützt • wie man Gesundheit fördert und präventiv handelt • wie man mit der zu pflegenden Person, ggf. unter Einbeziehung ihres sozialen Umfelds, personen- und situationsbezogen kommuniziert • welche Pflegetechniken es gibt und wie man sie anwendet • wie in Akutsituationen sicher gehandelt und z.B. in Notfällen Erste Hilfe geleistet wird • wie man Menschen in kurativen Prozessen pflegerisch unterstützt und z.B. chronische Wunden versorgt • wie man Menschen aller Altersstufen mit angeborenen oder erworbenen Behinderungen bei der Wiede
Quelle: BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit (Steckbrief „Pflegefachmann/-frau (Ausbildung)").
Häufige Fragen zu Berufe in der Gesundheits- & Krankenpflege (ohne Spezialisierung)
Was verdient man als Berufe in der Gesundheits- & Krankenpflege (ohne Spezialisierung)?
Das mittlere Bruttomonatsentgelt (Median) liegt bei 4.587 €. Die mittleren 50 % verdienen zwischen 4.111 € und 5.116 €.
Wie viel verdient ein Berufe in der Gesundheits- & Krankenpflege (ohne Spezialisierung) netto?
Vom Brutto-Median (4.587 €) bleiben grob geschätzt rund 2.660 € netto im Monat (Steuerklasse I, ohne Gewähr) – die genaue Höhe hängt von Steuerklasse, Kirchensteuer und Krankenkasse ab.
Wie viel ist das im Jahr?
Hochgerechnet auf zwölf Monatsgehälter entspricht der Median rund 55.044 € brutto im Jahr (ohne Sonderzahlungen).
In welcher Stadt verdient man als Berufe in der Gesundheits- & Krankenpflege (ohne Spezialisierung) am meisten?
Unter den großen Städten liegt München mit einem Median von 4.994 € vorn. Beachte dabei die regional unterschiedlichen Lebenshaltungskosten.
Woher kommen diese Zahlen?
Die Werte stammen aus dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit und beziehen sich auf sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte (KldB 81302).
Weitere Berufe
Datenquelle: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit. Datenbasis: sozialversicherungspflichtige Bruttomonatsentgelte (Vollzeit, Median). Diese Seite ist kein amtliches Angebot der Bundesagentur für Arbeit. Alle Angaben ohne Gewähr.
