Berufe in der Gesundheits- & Krankenpflege (ohne Spezialisierung)
Gehalt, Verdienstspanne und Vergleich auf Basis der amtlichen Entgeltatlas-Daten.
Median-Bruttomonatsentgelt (Vollzeit)
4.329 €
* Sehr grobe Netto-Schätzung (Steuerklasse I, ohne Gewähr) — ersetzt keinen Brutto-Netto-Rechner.
Einordnung: Gehalt als Berufe in der Gesundheits- & Krankenpflege (ohne Spezialisierung)
Als Berufe in der Gesundheits- & Krankenpflege (ohne Spezialisierung) (Fachkraft) liegt das mittlere Bruttomonatsentgelt bei 4.329 € – hochgerechnet rund 51.948 € im Jahr. Die mittleren 50 % verdienen zwischen 3.870 € und 4.849 € – eine vergleichsweise enge Verdienstspanne von etwa 23 %. Regional zahlt Baden-Württemberg am besten (4.520 €), Schlusslicht ist Sachsen (4.017 €) – ein Unterschied von rund 13 %. Frauen verdienen im Median 5,2 % weniger als Männer (Gender Pay Gap). Unter den Großstädten führt Stuttgart mit 4.684 €. Basis sind 331.049 erfasste sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigte.
Verdienst nach Bundesland
Baden-Württemberg
Saarland
Bremen
Hessen
Bayern
Nordrhein-Westfalen
Berlin
Hamburg
Rheinland-Pfalz
Schleswig-Holstein
Niedersachsen
Brandenburg
Thüringen
Sachsen-Anhalt
Mecklenburg-Vorpommern
Sachsen
Höchster Wert: Baden-Württemberg (4.520 €), niedrigster: Sachsen (4.017 €).
Ost-West-Vergleich
Deutschland
Westdeutschland
Ostdeutschland
Berufe in der Gesundheits- & Krankenpflege (ohne Spezialisierung): Gehalt nach Stadt
Stuttgart
München
Köln
Frankfurt am Main
Essen
Dortmund
Düsseldorf
Nürnberg
Hannover
Leipzig
Dresden
Spitzenreiter: Stuttgart mit 4.684 € Median. Großstadt-Gehälter sind im Verhältnis zu den Lebenshaltungskosten zu sehen.
Nach Geschlecht
Gesamt
Männer
Frauen
5,2 % verdienen Frauen im Median weniger als Männer (Gender Pay Gap).
Nach Altersgruppe
unter 25
25 bis unter 55
ab 55
Geschlecht & Alter kombiniert
| Geschlecht | unter 25 Jahre | 25–55 Jahre | ab 55 Jahre |
|---|---|---|---|
| Gesamt | 4.051 € | 4.348 € | 4.675 € |
| Männer | 4.050 € | 4.511 € | 4.949 € |
| Frauen | 4.051 € | 4.294 € | 4.600 € |
Median-Bruttomonatsentgelte, bundesweit. „–" = aus Datenschutzgründen unterdrückt.
Verdienst nach Anforderungsniveau
Helfer
KldB 81301
Fachkraft
KldB 81302
Setzt eine ein- bis dreijährige Berufsausbildung voraus.
Zur Berufsgruppe „Gesundheits- & Krankenpflege, Rettungsdienst & Geburtshilfe" (alle Niveaus) →Nach Wirtschaftszweig
Erbringung wirtschaftlicher Dienstleistungen
Öffentliche Verwaltung, Schul-, Gesundheits- und Sozialwesen
Handel, Verkehr, Lagerei und Gastgewerbe
Sonstige Dienstleistungen
Region im Detail
Bayern · Median gesamt: 4.380 €
Nach Geschlecht
Männer
Frauen
Nach Altersgruppe
unter 25 Jahre
25–55 Jahre
ab 55 Jahre
Branchen in Bayern
Erbringung wirtschaftlicher Dienstleistungen
Öffentliche Verwaltung, Schul-, Gesundheits- und Sozialwesen
Tätigkeiten & Berufsbild
Die Ausbildung im Überblick
Pflegefachmann/-frau ist eine bundesweit einheitlich geregelte Ausbildung an Pflegeschulen sowie an Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Sie dauert in Vollzeit 3 Jahre, in Teilzeit höchstens 5 Jahre und führt zu einer staatlichen Abschlussprüfung. Ist im Ausbildungsvertrag ein entsprechender Vertiefungseinsatz vereinbart, können die Auszubildenden für das letzte Drittel der Ausbildung entscheiden, ob sie die begonnene Ausbildung als Pflegefachmann/-frau fortsetzen oder ob sie die Ausbildung neu ausrichten auf einen Abschluss im Bereich Gesundheits- und Kinderkrankenpflege oder Altenpflege. Daneben besteht die Möglichkeit, eine Pflegeausbildung im Rahmen eines Hochschulstudiums zu absolvie
Verkürzungen/Verlängerungen
Verkürzung der Ausbildungszeit • Mit einer einschlägigen abgeschlossenen Berufsausbildung bzw. mit erfolgreich abgeschlossenen Teilen einer solchen Berufsausbildung ist je nach Umfang der fachlichen Gleichwertigkeit eine Verkürzung von bis zu zwei Jahren möglich. • Mit einem Abschluss in einem der landesrechtlich geregelten Assistenz- und Helferberufe in der Pflege kann die reguläre Ausbildungsdauer um ein Drittel verkürzt werden. Voraussetzung hierfür ist, dass die von der Arbeits- und Sozialministerkonferenz 2012 und von der Gesundheitsministerkonferenz 2013 als Mindestanforderungen beschlossenen "Eckpunkte für die in Länderzuständigkeit liegenden Ausbildungen zu Assistenz- und Helferber
Ausbildungsinhalte
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts lernt man beispielsweise: • wie man zu pflegende Menschen in der Bewegung und Selbstversorgung unterstützt • wie man Gesundheit fördert und präventiv handelt • wie man mit der zu pflegenden Person, ggf. unter Einbeziehung ihres sozialen Umfelds, personen- und situationsbezogen kommuniziert • welche Pflegetechniken es gibt und wie man sie anwendet • wie in Akutsituationen sicher gehandelt und z.B. in Notfällen Erste Hilfe geleistet wird • wie man Menschen in kurativen Prozessen pflegerisch unterstützt und z.B. chronische Wunden versorgt • wie man Menschen aller Altersstufen mit angeborenen oder erworbenen Behinderungen bei der Wiede
Quelle: BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit (Steckbrief „Pflegefachmann/-frau (Ausbildung)").
Häufige Fragen zu Berufe in der Gesundheits- & Krankenpflege (ohne Spezialisierung)
Was verdient man als Berufe in der Gesundheits- & Krankenpflege (ohne Spezialisierung)?
Das mittlere Bruttomonatsentgelt (Median) liegt bei 4.329 €. Die mittleren 50 % verdienen zwischen 3.870 € und 4.849 €.
Wie viel verdient ein Berufe in der Gesundheits- & Krankenpflege (ohne Spezialisierung) netto?
Vom Brutto-Median (4.329 €) bleiben grob geschätzt rund 2.510 € netto im Monat (Steuerklasse I, ohne Gewähr) – die genaue Höhe hängt von Steuerklasse, Kirchensteuer und Krankenkasse ab.
Wie viel ist das im Jahr?
Hochgerechnet auf zwölf Monatsgehälter entspricht der Median rund 51.948 € brutto im Jahr (ohne Sonderzahlungen).
In welcher Stadt verdient man als Berufe in der Gesundheits- & Krankenpflege (ohne Spezialisierung) am meisten?
Unter den großen Städten liegt Stuttgart mit einem Median von 4.684 € vorn. Beachte dabei die regional unterschiedlichen Lebenshaltungskosten.
Woher kommen diese Zahlen?
Die Werte stammen aus dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit und beziehen sich auf sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte (KldB 81302).
Weitere Berufe
Datenquelle: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit. Datenbasis: sozialversicherungspflichtige Bruttomonatsentgelte (Vollzeit, Median). Diese Seite ist kein amtliches Angebot der Bundesagentur für Arbeit. Alle Angaben ohne Gewähr.