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FachkraftKldB 81212 Medizinisches Laboratorium

Medizinisch-technische Berufe im Laboratorium

Gehalt, Verdienstspanne und Vergleich auf Basis der amtlichen Entgeltatlas-Daten.

Median-Bruttomonatsentgelt (Vollzeit)

4.020 €

≈ pro Jahr48.240 €≈ netto / Monat*2.330 €Fallzahl30.326
Median 4.020 €
25 % verdienen weniger als 3.361 €25 % verdienen mehr als 4.814 €

* Sehr grobe Netto-Schätzung (Steuerklasse I, ohne Gewähr) — ersetzt keinen Brutto-Netto-Rechner.

Einordnung: Gehalt als Medizinisch-technische Berufe im Laboratorium

Als Medizinisch-technische Berufe im Laboratorium (Fachkraft) liegt das mittlere Bruttomonatsentgelt bei 4.020 € – hochgerechnet rund 48.240 € im Jahr. Die mittleren 50 % verdienen zwischen 3.361 € und 4.814 € – eine mittlere Verdienstspanne von etwa 36 %. Regional zahlt Hessen am besten (4.186 €), Schlusslicht ist Brandenburg (3.551 €) – ein Unterschied von rund 18 %. Frauen verdienen im Median 1,4 % weniger als Männer (Gender Pay Gap). Unter den Großstädten führt München mit 4.355 €. Basis sind 30.326 erfasste sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigte.

Ost-West-Vergleich

Deutschland

4.020 €

Westdeutschland

4.119 €

Ostdeutschland

3.745 €

Medizinisch-technische Berufe im Laboratorium: Gehalt nach Stadt

München

4.355 €

Frankfurt am Main

4.288 €

Köln

4.211 €

Hannover

4.176 €

Leipzig

3.947 €

Dresden

3.806 €

Spitzenreiter: München mit 4.355 € Median. Großstadt-Gehälter sind im Verhältnis zu den Lebenshaltungskosten zu sehen.

Nach Geschlecht

Gesamt

4.020 €

Männer

4.069 €

Frauen

4.010 €

1,4 % verdienen Frauen im Median weniger als Männer (Gender Pay Gap).

Nach Altersgruppe

unter 25

3.446 €

25 bis unter 55

3.935 €

ab 55

4.571 €

Geschlecht & Alter kombiniert

Geschlechtunter 25 Jahre25–55 Jahreab 55 Jahre
Gesamt3.446 €3.935 €4.571 €
Männer4.011 €4.833 €
Frauen3.448 €3.917 €4.555 €

Median-Bruttomonatsentgelte, bundesweit. „–" = aus Datenschutzgründen unterdrückt.

Verdienst nach Anforderungsniveau

Fachkraft

KldB 81212

4.020 €

Spezialist

KldB 81213

3.927 €

Setzt eine ein- bis dreijährige Berufsausbildung voraus.

Zur Berufsgruppe „Medizinisches Laboratorium" (alle Niveaus) →

Nach Wirtschaftszweig

Öffentliche Verwaltung, Schul-, Gesundheits- und Sozialwesen

4.032 €

Erbringung wirtschaftlicher Dienstleistungen

3.961 €

Produzierendes Gewerbe ohne Bau

3.832 €

Region im Detail

Bayern · Median gesamt: 4.118 €

Nach Geschlecht

Männer

4.372 €

Frauen

4.073 €

Nach Altersgruppe

25–55 Jahre

4.049 €

ab 55 Jahre

4.699 €

Branchen in Bayern

Öffentliche Verwaltung, Schul-, Gesundheits- und Sozialwesen

4.125 €

Tätigkeiten & Berufsbild

LaboranalyseMedizinisch-technische Assistenz

Die Weiterbildung im Überblick

Biomedizinischer Fachanalytiker bzw. Biomedizinische Fachanalytikerin für Hämatologie ist eine berufliche Weiterbildung . Sie ist durch interne Vorschriften der Bildungseinrichtungen geregelt. Die Weiterbildung dauert in Teilzeit maximal 3 Jahre.

Entwicklung der Weiterbildung

2018: neue Weiterbildungs- und Rahmenprüfungsordnung des Deutschen Instituts zur Weiterbildung für Technologen/Technologinnen und Analytiker/innen in der Medizin e.V. (DIW-MTA) - modularisierte, gestufte Weiterbildung: • 1. Stufe: Abschluss als Spezialist/in • 2. Stufe: Fachqualifikation u.a. als Biomedizinische/r Fachanalytiker/in • 3. Stufe: Masterstudium

Weiterbildungsinhalte

• Spezialisierung: Spezialist/in für Hämatologie oder • Spezialisierung: Spezialist/in für Morphologische Hämatologie sowie jeweils • Fachqualifikation: Hämatologie Insgesamt vermittelte Inhalte: • Reaktive Veränderungen in Blut und Knochenmark, Anämien, myeloische Neoplasien • Reaktive Veränderungen sowie lymphatische Neoplasien in Blut und Knochenmark • Molekulare Genetik und Methoden der Molekularbiologie • Immunbiologie • Mikroskopische Diagnostik : Reaktive Veränderungen, Neoplasien aus dem myeloischen Formenkreis • Mikroskopische Diagnostik: Reaktive Veränderungen, Neoplasien aus dem lymphatischen Formenkreis • Tutorium: Mikroskopische Diagnostik hämatologischer Erkrankungen

Quelle: BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit (Steckbrief „Biomedizinische/r Fachanalytiker/in - Hämatologie").

Häufige Fragen zu Medizinisch-technische Berufe im Laboratorium

Was verdient man als Medizinisch-technische Berufe im Laboratorium?

Das mittlere Bruttomonatsentgelt (Median) liegt bei 4.020 €. Die mittleren 50 % verdienen zwischen 3.361 € und 4.814 €.

Wie viel verdient ein Medizinisch-technische Berufe im Laboratorium netto?

Vom Brutto-Median (4.020 €) bleiben grob geschätzt rund 2.330 € netto im Monat (Steuerklasse I, ohne Gewähr) – die genaue Höhe hängt von Steuerklasse, Kirchensteuer und Krankenkasse ab.

Wie viel ist das im Jahr?

Hochgerechnet auf zwölf Monatsgehälter entspricht der Median rund 48.240 € brutto im Jahr (ohne Sonderzahlungen).

In welcher Stadt verdient man als Medizinisch-technische Berufe im Laboratorium am meisten?

Unter den großen Städten liegt München mit einem Median von 4.355 € vorn. Beachte dabei die regional unterschiedlichen Lebenshaltungskosten.

Woher kommen diese Zahlen?

Die Werte stammen aus dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit und beziehen sich auf sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte (KldB 81212).

Weitere Berufe

Datenquelle: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit. Datenbasis: sozialversicherungspflichtige Bruttomonatsentgelte (Vollzeit, Median). Diese Seite ist kein amtliches Angebot der Bundesagentur für Arbeit. Alle Angaben ohne Gewähr.