Medizinisch-technische Berufe im Laboratorium
Gehalt, Verdienstspanne und Vergleich auf Basis der amtlichen Entgeltatlas-Daten.
Median-Bruttomonatsentgelt (Vollzeit)
4.020 €
* Sehr grobe Netto-Schätzung (Steuerklasse I, ohne Gewähr) — ersetzt keinen Brutto-Netto-Rechner.
Einordnung: Gehalt als Medizinisch-technische Berufe im Laboratorium
Als Medizinisch-technische Berufe im Laboratorium (Fachkraft) liegt das mittlere Bruttomonatsentgelt bei 4.020 € – hochgerechnet rund 48.240 € im Jahr. Die mittleren 50 % verdienen zwischen 3.361 € und 4.814 € – eine mittlere Verdienstspanne von etwa 36 %. Regional zahlt Hessen am besten (4.186 €), Schlusslicht ist Brandenburg (3.551 €) – ein Unterschied von rund 18 %. Frauen verdienen im Median 1,4 % weniger als Männer (Gender Pay Gap). Unter den Großstädten führt München mit 4.355 €. Basis sind 30.326 erfasste sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigte.
Verdienst nach Bundesland
Hessen
Baden-Württemberg
Hamburg
Bayern
Nordrhein-Westfalen
Schleswig-Holstein
Rheinland-Pfalz
Niedersachsen
Berlin
Sachsen-Anhalt
Mecklenburg-Vorpommern
Thüringen
Sachsen
Brandenburg
Höchster Wert: Hessen (4.186 €), niedrigster: Brandenburg (3.551 €).
Ost-West-Vergleich
Deutschland
Westdeutschland
Ostdeutschland
Medizinisch-technische Berufe im Laboratorium: Gehalt nach Stadt
München
Frankfurt am Main
Köln
Hannover
Leipzig
Dresden
Spitzenreiter: München mit 4.355 € Median. Großstadt-Gehälter sind im Verhältnis zu den Lebenshaltungskosten zu sehen.
Nach Geschlecht
Gesamt
Männer
Frauen
1,4 % verdienen Frauen im Median weniger als Männer (Gender Pay Gap).
Nach Altersgruppe
unter 25
25 bis unter 55
ab 55
Geschlecht & Alter kombiniert
| Geschlecht | unter 25 Jahre | 25–55 Jahre | ab 55 Jahre |
|---|---|---|---|
| Gesamt | 3.446 € | 3.935 € | 4.571 € |
| Männer | – | 4.011 € | 4.833 € |
| Frauen | 3.448 € | 3.917 € | 4.555 € |
Median-Bruttomonatsentgelte, bundesweit. „–" = aus Datenschutzgründen unterdrückt.
Verdienst nach Anforderungsniveau
Fachkraft
KldB 81212
Spezialist
KldB 81213
Setzt eine ein- bis dreijährige Berufsausbildung voraus.
Zur Berufsgruppe „Medizinisches Laboratorium" (alle Niveaus) →Nach Wirtschaftszweig
Öffentliche Verwaltung, Schul-, Gesundheits- und Sozialwesen
Erbringung wirtschaftlicher Dienstleistungen
Produzierendes Gewerbe ohne Bau
Region im Detail
Bayern · Median gesamt: 4.118 €
Nach Geschlecht
Männer
Frauen
Nach Altersgruppe
25–55 Jahre
ab 55 Jahre
Branchen in Bayern
Öffentliche Verwaltung, Schul-, Gesundheits- und Sozialwesen
Tätigkeiten & Berufsbild
Die Weiterbildung im Überblick
Biomedizinischer Fachanalytiker bzw. Biomedizinische Fachanalytikerin für Hämatologie ist eine berufliche Weiterbildung . Sie ist durch interne Vorschriften der Bildungseinrichtungen geregelt. Die Weiterbildung dauert in Teilzeit maximal 3 Jahre.
Entwicklung der Weiterbildung
2018: neue Weiterbildungs- und Rahmenprüfungsordnung des Deutschen Instituts zur Weiterbildung für Technologen/Technologinnen und Analytiker/innen in der Medizin e.V. (DIW-MTA) - modularisierte, gestufte Weiterbildung: • 1. Stufe: Abschluss als Spezialist/in • 2. Stufe: Fachqualifikation u.a. als Biomedizinische/r Fachanalytiker/in • 3. Stufe: Masterstudium
Weiterbildungsinhalte
• Spezialisierung: Spezialist/in für Hämatologie oder • Spezialisierung: Spezialist/in für Morphologische Hämatologie sowie jeweils • Fachqualifikation: Hämatologie Insgesamt vermittelte Inhalte: • Reaktive Veränderungen in Blut und Knochenmark, Anämien, myeloische Neoplasien • Reaktive Veränderungen sowie lymphatische Neoplasien in Blut und Knochenmark • Molekulare Genetik und Methoden der Molekularbiologie • Immunbiologie • Mikroskopische Diagnostik : Reaktive Veränderungen, Neoplasien aus dem myeloischen Formenkreis • Mikroskopische Diagnostik: Reaktive Veränderungen, Neoplasien aus dem lymphatischen Formenkreis • Tutorium: Mikroskopische Diagnostik hämatologischer Erkrankungen
Quelle: BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit (Steckbrief „Biomedizinische/r Fachanalytiker/in - Hämatologie").
Häufige Fragen zu Medizinisch-technische Berufe im Laboratorium
Was verdient man als Medizinisch-technische Berufe im Laboratorium?
Das mittlere Bruttomonatsentgelt (Median) liegt bei 4.020 €. Die mittleren 50 % verdienen zwischen 3.361 € und 4.814 €.
Wie viel verdient ein Medizinisch-technische Berufe im Laboratorium netto?
Vom Brutto-Median (4.020 €) bleiben grob geschätzt rund 2.330 € netto im Monat (Steuerklasse I, ohne Gewähr) – die genaue Höhe hängt von Steuerklasse, Kirchensteuer und Krankenkasse ab.
Wie viel ist das im Jahr?
Hochgerechnet auf zwölf Monatsgehälter entspricht der Median rund 48.240 € brutto im Jahr (ohne Sonderzahlungen).
In welcher Stadt verdient man als Medizinisch-technische Berufe im Laboratorium am meisten?
Unter den großen Städten liegt München mit einem Median von 4.355 € vorn. Beachte dabei die regional unterschiedlichen Lebenshaltungskosten.
Woher kommen diese Zahlen?
Die Werte stammen aus dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit und beziehen sich auf sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte (KldB 81212).
Weitere Berufe
Datenquelle: Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit. Datenbasis: sozialversicherungspflichtige Bruttomonatsentgelte (Vollzeit, Median). Diese Seite ist kein amtliches Angebot der Bundesagentur für Arbeit. Alle Angaben ohne Gewähr.